Teil 1 Gruppe 18

 

Titel „Endstation ungewiss“

 

Sie legte den Kamm beiseite und sah erneut zum Fenster. Auf das beschlagene Glas hatte sie erst vor wenigen Minuten Gesichter gezeichnet, die mittlerweile aber wieder verblasst waren. Sie ging zum Fenster hin und sah hinaus auf die Schienen, die direkt vor dem Haus verliefen. Eine alte Frau kam die Straße herauf. Sie schien es eilig zu haben, obwohl sie doch nicht recht vorankam. Sie zog eine Art kleinen Wagen neben sich her, der übervoll mit einem großen Koffer und anderen Taschen und Tüten behangen war. Es schien ihr sichtlich  Mühe zu bereiten die Sachen beisammen zu  halten. Überstürzt zerrte sie den Wagen über einen Riss im Asphalt. Der Wagen geriet ins Schwanken - derart langsam, dass man das Gefühl hatte es würden Sekunden vergehen bis er von der einen wieder zur anderen Seite gelangt war - und fiel schließlich um.

Sie begann zu lachen.

Schnell hob sie die umherliegenden Dinge wieder auf, befestigte sie erneut am Wagen und versuchte sich, immer noch mit einem Lächeln im Gesicht, noch mehr als schon zuvor zu beeilen. Im nächsten Moment verschwand sie im Bahnhof. Sonst war niemand unterwegs.

Ihr Blick fiel auf die Bahnhofsuhr.

Sie wendete sich vom Fenster ab und nahm zum zweiten Mal ihren Kamm in die Hand, schaute ihn an. Sollte sie ein zweites Mal kämmen? Sie entschied sich dagegen und warf den Kamm auf das Bett. Ein prüfender Blick in den Spiegel. Sie würde nicht ihr Haar betrachten. Stattdessen sah sie sich in die Augen. Sie mochte ihre Augen. Sie waren groß und klar, sahen traurig. Die Leute sagten, dass sie die Augen von der Mutter habe.

Sie schaute weiter. Ihr Mund, Lippen und die Kinnpartie wirkten streng. Der Hals war dünn, fast adrig. Die Schlüsselbeinknochen stießen hervor. Ihre Kleidung schien unförmig an ihr herabzuhängen. Sie kam sich elend vor, obwohl sie wusste, dass das Unsinn war. Ärgerlich. Gerade ihr Aussehen sollte ihr doch  egal sein. Und das war es auch, eigentlich.

Den Koffer hatte sie schon längst gepackt. Der stand bereits seit ein paar Stunden fertig neben dem Bett. Viel zu viele Sachen und dennoch hatte nicht alles, was sie mitnehmen wollte, hineingepasst. Wäre sie nur nicht immer so furchtbar unentschlossen. Manche Dinge waren es schließlich nicht wert, dass man einen Staatsakt aus ihnen machte. Das wusste sie doch auch.

Sie wollte versuchen alle noch umher liegenden Sachen für die Fahrt übereinander zuziehen. Was würde das schon machen.

Kurze Zeit später überquerte sie die Straße und ging den gleichen Weg, den die alte Frau mit dem kleinen Wagen vor ihr auch genommen hatte, in den Bahnhof. Obwohl sie sich nicht beeilt hatte, musste sie auf den Zug warten. Die Zeit wollte nicht vergehen. Immer wieder der Blick auf die Uhren. Es waren neue. Solche mit einem Zeiger, spitz wie einer Nadel, bei der die Zeit unmerklich verging. Als sie jünger war, hatten die Bahnhofsuhren noch ganz anders ausgesehen. Die Zeiger waren eckig gewesen und sprangen fast hörbar von einer Minute zur nächsten.

Teil 2 Gruppe 18

 

Schließlich wurde per Lautsprecher doch noch der einfahrende Zug angekündigt, der Bahnsteig war inzwischen voll von Menschen, fast alle ähnlich dick angezogen und beladen wie sie. Unwillkürlich blickte sie sich nach der alten Frau um und stieß im selben Moment an einen sperrigen Gegenstand. Erst dadurch bemerkte sie, dass die Alte dicht hinter ihr stand; seltsam, wie sie dies mit all dem Gepäck geschafft hatte, ohne sich bemerkbar zu machen.

„Entschuldigung“, stieß sie hervor und beeilte sich, der Alten beim Aufsammeln ihrer Sachen zu helfen, durch den Stoß hatten sich wieder einige Taschen und Kartons gelöst und waren zu Boden gefallen. Beide Frauen blickten einander flüchtig ins Gesicht und lächelten. Da richtete sich die Alte auf und griff sachte nach ihrem Arm.

„Sarah“, rief sie, „bist du es wirklich? Ich habe gar nicht gewusst, dass du noch in Potsdam lebst!“ Sie musterte sie eindringlich, schien jede Pore ihrer Haut, jede Bewegung ihrer Wimpern mit ihren Augen aufzusaugen. „Bist du allein hier?“

„Ich bin die einzige von uns sechsen“, erklärte Sarah. „Meine Eltern und meine jüngeren Geschwister sind letzte Woche geflohen. Danach habe ich versucht, noch alles Wichtige zu regeln, soweit das in all dem Chaos möglich war.“ Ihre letzten Worte wurden von dem einfahrenden Zug übertönt, der über die Schwellen donnerte. Der Fahrtwind blies Sarah die Haare ins Gesicht; sie machte sich nicht die Mühe, dies zu korrigieren, sondern versuchte, als der Zug hielt, so schnell wie möglich mit all ihren Habseligkeiten zu einer Waggontür zu gelangen. Vor den meisten hatten sich schon Menschentrauben versammelt wie Wespen auf einem Rübensirupbrot. Die Alte folgte ihr. Sarah wusste nicht, ob sie dies gut fand oder ob sie lieber allein gewesen wäre - so allein, wie man in einem überfüllten Eisenbahnwaggon sein konnte.

Irgendwie gelang es beiden, halbwegs unbeschadet hinein zu gelangen. Sarah fand eine Ecke, in der sie beide zumindest ihre Koffer abstellen und sich darauf setzen konnten. Sieben Stunden lang zu stehen, bis sie am Zielbahnhof angelangt waren, würde keine von ihnen überstehen. Sarah hatte längst wahrgenommen, dass die alte ebenso hager war wie sie selbst.

„Du siehst schlecht aus, Kind“, stellte diese fest, als hätte sie ihre Gedanken erraten.

„Das ist ja auch kein Wunder“, erwiderte Sarah etwas ungehalten. „Der Hunger zehrt nun mal an jedem.“

„Das meine ich nicht“, bohrte die Alte weiter. Ein paar andere Passagiere sahen neugierig zu ihnen hin. „Ich rede von deinen Augen, die haben doch früher so gesprüht vor Lebensfreude! Jetzt lese ich Kummer in deinem Blick.“ Sie machte eine Pause, die nicht enden zu wollen schien. „Liebeskummer.“

Sarah spürte, wie sie errötete und sah an ihr vorbei, gleichzeitig schossen ihr Tränen in die Augen. Rumpelnd und ruckelnd setzte sich der Zug in Bewegung. Die Alte ergriff mit kalten, knochigen Fingern nach ihrem Handgelenk.

„Du hättest Daniel nicht verlassen dürfen“, beschwor sie Sarah. „Es wird dir noch Unglück bringen, dass du die Verlobung gelöst hast!“

 Teil 3 Gruppe 18

 

„Vielleicht …“ zwang sich Sarah zu sagen. Aber was wusste die Alte schon davon?

Als ob sie aus freien Stücken so gehandelt hätte. Oder es ihr gar leicht gefallen wäre. Das sicher nicht. Als Einsicht in die Notwendigkeit rechtfertigte es Sarah vor sich selbst. Andernfalls hätte sie schließlich ihre Familie allein gelassen. Und für Daniel war es doch auch das Beste. Nicht nur dass seine Eltern immer strikt gegen eine Verlobung gewesen  waren, an eine Heirat hatten sie wahrscheinlich nur mit größtem Schrecken gedacht. In Gefahr bringen wollte sie Daniel auf keinen Fall, nie.

Es überkam sie eine Beklommenheit, ein ungutes Gefühl. Denn da war noch etwas anderes. Etwas das noch tiefer saß und worüber sie unter gar keinen Umständen reden wollte. Nicht reden konnte. Und schon gar nicht im Zug zur Befriedigung der Neugierde aller Anwesenden. Sie blinzelte schneller und öfter als sonst, um zu vermeiden, dass sich Tränen bildeten und für alle sichtbar über ihre Wangen kullerten. In letzter Zeit hatte sie viele Möglichkeiten gehabt das zu üben. Auch wenn sie die meiste Zeit in ihrer Verzweiflung allein war, hatte sie sich immer vorgenommen nicht zu weinen. Sie wollte Vorbild für ihre kleineren Geschwister sein. Dies galt auch in deren Abwesenheit. Doch jetzt, wo sie an ihre Geschwister dachte, war kein Halten mehr. Sie senkte den Blick. Ihre Kehle war wie zugeschnürt. Sie dachte darüber nach, was sie jetzt sagen könne und schüttelte leicht den Kopf. Im gleichen Moment hatte die Alte erneut angesetzt. "Nun lass' den Kopf mal nicht hängen.“ Es war ihr natürlich nicht entgangen, dass Sarah mit der Situation schwer zu kämpfen hatte. Und auch nicht, dass sie es versuchte mit aller Kraft zu verbergen. „Es wird wieder bergauf gehen. Und wenn das Ganze hier vorbei ist, dann kannst du auch Daniel wieder sehen."

Die Alte schien nicht zu verstehen, ging es Sarah durch den Kopf. Wo doch gerade sie hätte verstehen müssen. Es würde nicht so schnell wieder bergauf gehen und das Ganze, wie sie es nannte, wäre ebenso wenig in voraussehbarer Zeit vorbei. Und deshalb würde es dauern, lang dauern, bis sie Daniel wieder treffen könne, sofern sie überhaupt an ein Wiedersehen glaubte. Das Bedürfnis in irgendeiner Form auf das Gesagte einzugehen, verspürte Sarah nicht. Und sie hoffte, dass nicht weiter nachgehakt würde und sie sich dann doch noch erklären müsste.

Während der weiteren Fahrt wurde wenig geredet, obgleich die Alte ein paar Mal das Gespräch suchte.

Die Zugfahrt dauerte und die Landschaft flog immerfort an den Fenster vorüber. Ab und zu huschten kleine Ortschaften und Bahnhöfe durch das Bild. Meistens aber so schnell, dass die Schilder mit deren Ortsnamen nicht zu lesen waren. Obwohl der Zug in den allerwenigsten Orten hielt, hatte er sich stetig gefüllt. Es waren immer neue Reisende zugestiegen und bald war die Sicht zum Fenster komplett versperrt. Gerade als die Zeit endlos zu werden schien, erreichte der Zug sein Ziel. Es herrschte ein Durcheinander, weil alle versuchten ihr Gepäck zu fassen und so schnell wie möglich den Zug zu verlassen. Sarah war eine der ersten, die der Hektik im Zuginnern entkommen konnten. Sich nach allen Seiten umsehend stand sie auf dem Bahnsteig. Hier in Mainz sollte sie ihren Vater treffen und die Reise mit ihm gemeinsam fortsetzen. Obwohl er gesagt hatte, dass er vor ihr am Bahnhof sein würde, konnte sie ihn nirgends sehen.

Teil 4 Gruppe 18

 

Sarah stellte ihren Koffer ab und wartete, bis sich der Bahnsteig ein wenig geleert hatte. Gleichzeitig versuchte sie, ihrer Nervosität Herr zu werden indem sie sich immer wieder sagte, in diesem Chaos könne sie nicht erwarten, ihren Vater sofort zu entdecken. Alle Reisenden waren schwer bepackt und einzelne Gesichter waren in der dicken Winterkleidung kaum auszumachen. Der Zeiger der großen Bahnhofsuhr jedoch rückte unerbittlich voran, ohne dass ihr Vater erschien, und als sie schließlich fast allein auf dem Bahnsteig stand, spürte sie, wie sich erneut ein Kloß in ihrem Hals breit machte. Sie ertappte sich dabei, dass sie sogar die alte Frau vermisste, die mit ihrem überladenen Gepäckwagen in Richtung Ausgang verschwunden war.

Sie erschrak, als jemand ihr plötzlich von hinten auf die Schulter tippte und wandte sich um.

„Daniel“, stieß sie hervor. „Du lebst!“

„Natürlich lebe ich“, flüsterte er. „Schließlich habe ich mich die ganze Zeit über gut verstecken können. Ich konnte dich nicht vergessen.“

Sarah schwieg. In ihrem Kopf wirbelten tausend Gedanken und Fragen durcheinander, Freude ihren Liebsten wieder zu sehen, Sorge um den Vater, der nicht gekommen war, Verwirrung, Erschöpfung. Als Daniel sie sanft in seine Arme zog, ließ sie es geschehen, obwohl die Vertrautheit, die in seiner Berührung lag, alles nur noch schlimmer machte. Sekundenlang standen sie ganz still da, eng umschlungen und dicht aneinander gelehnt, bis er schließlich sanft mit einem Finger Sarahs Gesicht anhob und ihr tief in die Augen sah.

„Dein Vater konnte nicht kommen“, berichtete er. Sie sind überfallen und vertrieben worden, haben heute Nacht die notwendigsten Dinge zusammengepackt, während Plünderer sich in dem Haus deiner Tante breit gemacht haben. Niemand weiß, wohin sie geflohen sind.“

„Wie schrecklich!“ Sarah schlug sich mit der Hand auf den Mund. „Wir wollten doch zusammen weiter, Vater und ich, eine ruhige, sichere Bleibe suchen und dann Mutter und die Kleinen nachholen – jetzt sehe ich sie vielleicht nie wieder…“

„Du siehst sie wieder“, versuchte Daniel sie zu beruhigen. Mit sicherer Hand nahm er ihren Koffer vom Boden auf und steuerte die Ausgangstreppe an, sodass Sarah nur die kleineren Gepäckstücke tragen musste. „Jetzt sind wir wieder zusammen, du und ich. Ich habe ein Zimmer bei einer sehr netten älteren Frau gefunden. Ihr Mann ist gefallen, sie ist froh, nicht allein zu sein. Dort wirst du erst mal ein wenig zur Ruhe kommen und dann sehen wir weiter.“

„Aber ich weiß nicht weiter“, jammerte Sarah. „Wir stehen vor dem Nichts, Daniel. Es ist alles so hoffnungslos.“

„Hoffnung gibt es immer“, meinte er. „Wir finden deine Familie, ganz bestimmt. Es wird lange dauern, aber wir dürfen nicht aufgeben. Der Krieg ist vorbei, was soll also noch passieren? Wir können uns sogar wieder …“

„Es geht nicht“, unterbrach Sarah ihn. „Es gibt etwas, dass du unbedingt wissen musst, Daniel. Auch wenn du mich danach nie wieder sehen willst.“ Sie blieb stehen. „Ich bin schwanger, Daniel. Im vierten Monat. Von einem anderen Mann.“ 

Teil 5 Gruppe 18

 

Schon in dem Moment, als sie es aussprach, bereute sie das frühe Geständnis. Es waren nur wenige Sekunden vergangen, die jedoch endlos erschienen, als Daniel wiederholte: „Im vierten Monat.“ Er drehte ihr den Rücken zu und ging zwei Schritte in Richtung Ausgang ehe er stehen blieb. Sarah folgte ihm und nahm schweigend seine Hand in ihre. Sie verließen das Bahnhofsgebäude, ohne erneut über das erwartete Kind zu sprechen. Sarah sah ihm an, dass es ihm sehr nahe ging, bemerkte jedoch auch, dass er scheinbar nicht darüber sprechen wollte. So nahm sie Rücksicht, obwohl sie für sich das Bedürfnis hatte ihm mitzuteilen, wie es dazu gekommen war. Nachdem sie eine Weile gelaufen waren und Sarah sich gefragt hatte, wann sie endlich da sein würden, blieb er mitten auf der Straße stehen. Er deutete ihr durch Nicken das Haus der alten Frau, bei der sie wohnen würden. Sie verstand und ging vor, um ihm die Möglichkeit zu geben, über alles nachzudenken. Das Tor zum Hof war nur angelehnt. Als sie vor der Tür stand, merkte sie wie aufgeregt sie war. „Witkowski“, las sie halblaut vor. So stand es in ungewöhnlich großen Buchstaben auf einem Schild an der Tür. Sie ballte die Hand zur Faust, was ihr schwer fiel, da ihre Finger unbeweglich durch die Kälte geworden waren und so bereitete ihr das einfache Klopfen an die Tür große Schmerzen. Eine Ewigkeit geschah nichts und ihr graute vor der Einsicht, dass sie ein zweites Mal heftiger klopfen müsse. Doch dann öffnete sich vorsichtig die Tür und eine wirklich sehr alt wirkende Frau schaute skeptisch an ihr hinab. Sarah war unwohl. Dann schien der Alten ein Licht aufzugehen und sichtlich bewegt bat sie Sarah herein. „Mein Gott, warum sagen Sie mir denn nicht gleich, dass sie die kleine Freundin vom Daniel sind.“ Sarah bemühte sich zu lächeln und trat in das Haus, das – so musste sie erschrocken feststellen – scheinbar nicht sonderlich beheizt wurde. „Wo ist er denn? Besorgt er noch etwas zum Abendessen?“ „Ja“, antwortete Sarah, um nicht in Erklärungsnot zu geraten. Obwohl sie immer noch fror, legte sie aus Freundlichkeit dennoch ihren Mantel ab, während die alte Frau erzählte, dass Daniel sich sehr auf die Überraschung am Bahnhof gefreut hatte. „Überraschung…“, murmelte Sarah. Die Erinnerung an die Situation am Bahnhof versetzte ihr einen Stich. Hätte sie ihm die Wahrheit verschweigen sollen? Aber irgendwann hätte man es gesehen. Sie wusste, dass sie richtig gehandelt hatte und nun mit den Konsequenzen leben müsse. Während die alte Frau damit beschäftigt war, im Schrank nach alten Keksen zu suchen, die sie dann aus mehreren kleinen Schüsseln in eine große kippte, sah Sarah auf ihre Knie, die, wenn sie saß, sehr spitz wirkten. Deshalb trug sie eigentlich nicht so gerne Röcke oder Kleider. In mühevoller Arbeit zog sie ihre Strumpfhose Stück für Stück nach oben, um Falten, die sich gebildet hatten, unter dem Rock verschwinden zu lassen. Es klopfte laut an der Tür und die Frau forderte Sarah auf sitzen zu bleiben, obwohl diese keinen Anstand gemacht hatte aufzustehen. Es war Daniel, der die alte Dame flüchtig in den Arm nahm, bevor er seinen Mantel ablegte. Er setzte sich neben Sarah und legte seinen Arm um sie. Seine Hand drückte fest ihre Schulter. Sie sah ihn von der Seite an und bemerkte, dass er beinahe lächelte. Der Kloß in ihrem Hals meldete sich wieder, aber das erste Mal seit langer Zeit war Sarah optimistisch.

 

 

Titel „Endstation ungewiss“